Shimmy
Tango
Charleston
Black Bottom
Swing
Schieber
Boogie Woogie
Der Shimmy

Der Shimmy, ein Jazz-Dance oder auch Pelvis Dance (Becken, “Elvis the Pelvis”), trat 1920 in Deutschland die Nachfolge des Foxtrott an.
Dieser Tanzstil basierte auf energischen Vibrationen des Körpers, ohne sich von der Stelle zu rühren. Am häufigsten wurde das Becken geschüttelt, manchmal einzelne Hüften oder nur die Hinterbacke.
Das kurze Kleid der Damen, mit übereinander liegenden Fransen, zeichnete die Schüttelbewegungen besonders deutlich nach.
Das Wort Shimmy ist afrikanischen Ursprungs und steht im Slang der Schwarzen für „starke Erregung“. Insbesondere die Jugend sah in diesem Tanz aufgrund seiner provokanten Erotik eine Möglichkeit im Gegensatz zu prüder Bürgerlichkeit, daher wurde er in vielen Ländern (England, Frankreich, New York) wegen unzüchtigem Ausdruck verboten.
Im Gegensatz zu allen westlichen Nachbarländern dominierte der Shimmy Deutschland ein halbes Jahrzehnt.
In der heute gezeigten Form ist er gesellschaftsfähig gemacht worden und erinnert nur Ansatzweise an den ursprünglichen Tanzstil.






Titelseite Tanz Oriental

Hier noch ein Artikel zum Shimmy aus Sicht des Orientalischen Tanzes. Geschrieben wurde er von havva und veröffentlicht im Magazin Tanz Oriental.
Ein sehr interessanter Artikel, der nicht nur den OrientalischenTanz beleuchtet, sondern viele Informationen zum Shimmy und anderen Tänzen gibt.

Weitere Info's zu havva unter www.havva.de und
zum Magazin Tanz Oriental unter www.tanzoriental.de   
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